Wir beim FBDi

Die Kompetenzfelder und Projekte des FBDi

Viele Themen betreffen alle Firmen der Elektronikbranche. Über den regelmäßigen, verbandsinternen Erfahrungsaustausch der Mitgliedsunternehmen hat sich seit der Gründung des Verbands ein breites Know-how angesammelt.
Heute bietet der FBDi seinen Mitgliedern einen wertvollen Wissensvorsprung, sei es bei umweltrelevanten Themen, Logistik, Produkthaftung, Mitarbeiterausbildung oder Trade Compliance.

Umwelt

Die Umweltthemen der Elektronikbranche beschäftigen alle Distributoren gleichermaßen. Denn ein elektronisches Produkt darf in der EU nur dann in Verkehr gebracht und in Betrieb genommen werden, wenn es den Bestimmungen sämtlicher auf das Produkt anwendbarer EU-Richtlinien entspricht – egal in welchem vertikalen Markt. Dies betrifft Inhaltsstoffe der Produkte, wie bei REACH und RoHS, Abfallrechtliche Bestimmungen bei WEEE oder physikalische Eigenschaften wie elektromagnetische Verträglichkeit oder der Niederspannungsrichtlinie. 

Hier liefert der FBDi Verband mit dem konstruktiven Austausch aller Mitglieder entscheidende Unterstützung.

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Logistik

Viele für den Transport relevante Vorschriften betreffen alle Distributoren. Darum treffen sich die Logistiker der Mitgliedsunternehmen mehrmals im Jahr. Dabei bestimmen sie die Themen selbst, halten Fachvorträge zur Vorstellung von Entwicklungen und Trends sowie zu Lösungen in der Logistik. Einige Themen der Logistik entspringen den Umwelt- und Sicherheitsvorschriften. Als Beispiel seien die Regeln für den Transport von Lithium-Batterien genannt. Zollrecht und Exportkontrolle sind weitere Herausforderungen für Transport und Administration.

Produkthaftung

Ein Produkt muss dem Kunden mit den zugesicherten physikalischen und rechtlichen Eigenschaften geliefert werden. Die Palette reicht von den angegeben Eigenschaften im Datenblatt bis zum Nichtvorhandensein von Ansprüchen Dritter am Produkt (z.B. Patentstreitigkeiten).
Erfüllt das Produkt diese Eigenschaften nicht, haftet der Lieferant respektive der Hersteller.Hier stehen aktuelle Problemstellungen der Branche in punkto Rückverfolgbarkeit von Bauelementen und Komponenten im Fokus.
Da Distributoren als „Inverkehrbringer“ von Produkten gelten – sofern die Produkte aus dem Ausland angeliefert werden – sind besondere Vorschriften zu beachten. 

Bei fehlerhaften Produkten gewinnt in der Elektronikindustrie die Traceability immer mehr an Bedeutung, damit im Schadensfall schnellstmöglich an der richtigen Stelle in der gesamten Lieferkette reagiert werden kann. Aber auch bei der Prozess- und Kostenoptimierung spielt Traceability künftig eine tragende Rolle.

Trade Compliance – Handelsvorschriften

Bei „Trade Compliance“ handelt es sich um eine zunehmend unübersichtliche, komplexe Regelungsmaterie zur Einhaltung aller Export-Kontrollvorschriften, Zolltarifen, Embargos, Anti-Terrorismusmaßnahmen, Steuerrecht und sonstigen außenwirtschaftsrechtlichen Vorschriften.
Besonders herausfordernd ist die Tatsache, dass es sich hier um nationale und international gültige Vorschriften und Gesetze handelt, die nicht überall harmonisiert sind. So ist die Einhaltung der Regularien besonders bei international vertretenen Distributoren mit einem erheblichen Rechercheaufwand verbunden. Da Verstöße zu strafrechtlichen und ordnungswidrigkeitsrechtlichen Konsequenzen für Unternehmen und deren Einzelpersonen führen können, rückt das Thema immer mehr in den Mittelpunkt der Distribution.

Der Arbeitskreis „Transport & Trade Compliance“ steht den Mitgliedern mit Wissen und Erfahrung bei.

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